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Was Herr Tillich und Tatjana Festerling gemeinsam haben


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Ja, es ist zum Kotzen, Haareausraufen, Davonlaufen, was Sachsens Ministerpräsident Tillich da alles im Gespräch mit Klaus Kleber von sich gab. Betroffene Worthülsen bis zum Erbrechen, dämliches Geschwurbsel über Demokratie und Imkreisherumgeeiere mit geniertem Lächeln. Dabei sagt er sonst mal auch Dinge wie

„Der Islam gehört nicht zu Sachsen“

Wenn allerdings die politische Ebene

  • die Probleme mit den Vollpfosten der völkischen Bewegung auf breiter Front über Jahre kleinschweigt
  • zugleich den Radikaldummen nach dem Mund redet
  • und aber gleichzeitig die klammheimliche Sympathie der Exekutive mit dem schlägernden Mob toleriert
  • um dann bei nächster Gelegenheit nichtsagende Betroffenheitsparolen in die Kameras zu labern

 

dann braucht diese Politik sich nicht zu wundern, wenn der Affe den Zuckertopf gierig bis zum Boden leert.

Wir haben ja in den letzten Jahren durchaus das eine oder andere Beispiel erlebt, wo es auch sehr unsachlich zugegangen ist, denken wir zum Beispiel an die Auseinandersetzung um Stuttgart und den Bahnhof

Wer dann auch noch allen Ernstes die Proteste der Stuttgarter Wutbürger mit den erbärmlichen Übergriffen auf Flüchtlingsheime und Asylbewerber vergleicht, hat allerdings jede Legitimation für ein politisches Amt verwirkt.

Um Islamisierungsängste geht es nur am Rand. Die meisten haben sich von der Politik abgewandt.

Hat er auch mal gesagt. Die Pegidisten sind dann wohl nur etwas verwirrte und ratlose Arschlöcher, so wie die in Stuttgart, aber aber auf keinen Fall sind sie rassistischen Arschlöcher. Fremdenfeindlichkeit spielt halt keine Rolle, natürlich nicht. Und wessen Schuld mag das wohl sein? Na klar, alle Möglichen sind schuld daran, aber nicht die Politik. Auf keinen Fall, denn was nicht sein kann, darf auch nicht sein. Oder so.

Uns Sachsen ist die Demokratie nicht geschenkt worden, sie musste erkämpft werden. Darauf sind die Menschen stolz. Und wenn sie nun von ihrem Demonstrationsrecht Gebrauch machen, respektiere ich das.

Da sind Sie mit Tatjana Festerling ganz auf einer Linie, Herr Tillich, die hat nämlich auch gerade die Demokratie verteidigt:

Wer gerade angeblich schwerst traumatisiert aus Kriegszonen kommt, werde mit Menschen, die ‚Wir sind das Volk rufen‘, locker fertig.

Persönlich hat man ja nichts gegen Sachsen, aber…

Wird man ja wohl noch sagen dürfen.

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