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Trump: Erosion im Zeitraffer


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Trump ist keine Katastrophe, er ist schlimmer. Wie eine Mischung aus Schlammlawine und Beulenpest wälzt sich die Nichtpolitik des Unpräsidenten durch die Nachrichtensendungen und es wundert wenig, daß alle Welt in den letzten 3 Monaten zu Trumpnewsjunkies wurde. Neben seinen ganz simplen politischen Flops zeigt uns Trump ständig, daß er der Leroy Jenkins der Weltpolitik ist:

Der Möchtegern diskutiert die neuesten Staatsgeheimnisse betreffs Nordkorea öffentlich im Restaurant seines Angeber-Clubs Mar-A-Lago, derweil die  Geheimdienste aus aller Welt eingeladen waren, sich dort in das ungesicherte lokale WLAN zu hacken. Den Aufwand kann man sich andererseits auch gleich sparen, zumindest wenn man Russe ist und Außenminister noch dazu – da bekommt man die Infos auch gleich direkt vom Chef zugeflüstert.

Was natürlich die Frage nach der Russenconnection in einem ganz anderen Licht erscheinen lässt, immerhin geistert diese schon seit Beginn des Wahlkampfs durch die Lügenpresse. Es mußten deswegen schon ein Sicherheitsberater gehen und ein FBI-Chef, dazu sind etliche andere Mitglieder seines Team diversen heftigen Verdächtigungen ausgesetzt.

Der Oberschlawiner Michael Flynn erhielt übrigens von Trumps türkischem Kollegen Erdogan zwischendrin mal 500.000 $$$, damit er die Unterstützung der Kurden in Syrien verhindert und damit die Interessen der Türkei wahrt. Kaum Sicherheitsberater geworden, macht er genau das und tritt die ensprechenden Pläne des US-Militärs in die Tonne. Das schöne daran: Trumps Team wusste von der Bezahlung. Und es wusste auch vor Flynns Ernennung Bescheid, daß das FBI bereits gegen ihn ermittelte.

Alles was nicht passt, wird plattgemacht oder totgeschwiegen: Ob Klimaschutzbehörde, Telekom-Regulierungsbehörde, Krankenversicherung und was sonst noch alles – Webseiten werden für unliebsame Kommentare geschlossen oder gleich ganz dicht gemacht. Um sich zu schützen, wollte Trump sogar Journalisten, die geleakte Infos veröffentlichen, unter Anwendung des 100 Jahre alten Espionage Act einfach in den Knast stecken.

Trump macht derweil weiter Mimimi, er jammert über die größte Hexenjagd der Geschichte und beschwert sich vor der US-Küstenwache, daß noch kein Präsident vor ihm so schlecht behandelt worden wäre – kein Wunder, wenn noch keiner vor ihm so schlecht war. Glücklicherweise hat er noch ein paar Unterstützer, Pu-Pu-Putin zum Beispiel, der ihm anbot, wegen der Geschichte  um James ‚You are fired‘ Comey aus der Patsche zu helfen. Oder den zu 8 Jahren Knast verurteilten und als Vergewaltiger blossgestellten Evangelisten und Betrüger Jim Bakker, der jetzt für ihn betet.

Die Erosion des Trump mitsamt seinem Team hat mittlerweile eine Geschwindigkeit erreicht, daß sein Versuch, die Erderwärmung zu leugnen, nur noch an eine Eintagsfliege erinnert, die den anderen Eintagsfliegen einreden möchte, der Winter sei eine Fiktion. Aber wir wissen ja:

‚Winter is coming‘

 

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