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Martin Schulz sieht Morgenrot


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In Bayern wurden Ende 2015 nach 67 untergetauchten Neonazis per Haftbefehl gesucht, 20% mehr als noch vor einem Jahr. Dazu erklärt Innenminister Herrmann natürlich gerne, er nehme das Thema sehr ernst und habe die Polizei bereits vor zwei Jahren beauftragt, konsequent vorzugehen. Tatsächlich bewegt er sich auf ähnlich dünnem Betroffenheitseis wie jüngst der sächsische Ministerpräsident Tillich. Immerhin nennt er mal bei Gelegenheit Roberto Blanco einen ‚wunderbaren Neger‘ oder will den Ehepartnern in Deutschland lebender Ausländer auch in Zukunft die Einreise verweigern, wenn sie nicht Deutsch sprechen.

Der Kritik von linksseits des rechten Rands lediglich beschwichtigende Satzbausteine entgegenzuhalten und gleichzeitig dem rechten Rand nach dem Mund zu reden, löst natürlich kein einziges der bestehenden Probleme, sondern führt im Gegenteil nur dazu, daß der braune Mob sich bestätigt fühlt.

Wie die Politik deutliche Zeichen setzen kann, hat stattdessen Martin Schulz im europäischen Parlament vorgemacht. Ansehen, Zuhören!

„Weil ich glaube, dass hier systematisch der Versuch unternommen wird, eine rote Linie zu überschreiten, um den Rassismus salonfähig zu machen. Deshalb, gemäß Artikel 165 der Geschäftsordnung, schließe ich den Abgeordneten Eleftherios Synadinos mit sofortiger Wirkung von der Sitzung aus“

Gäb’s nur mehr von der Sorte…

 

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