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Ein Kommentar zur „Schande von Clausnitz“ – aus der Sicht eines Clausnitzers


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Das hier sollte man lesen – hervoragende und unaufgeregte Analyse des rechten Mobs in Clausnitz oder anderswo, Ursachenforschung inklusive.

‚“Wenn wenn wir ehrlich sind, leben alle in der Gegend mit einem Problem: Einer überall existierenden, oftmals unauffälligen, braunen Gesinnung, die sich teilweise im Verborgenen langsam dahinentwickelt, bis sie zu solchen Vorfällen wie in Clausnitz führt. Eine Entwicklung, die viele ganz einfach nicht sehen wollen. Und die dadurch geduldet wird.“

„Ich habe das Gefühl, dass jene, die so fühlen, nicht in der Lage sind, Verantwortung für sich selbst zu übernehmen, für ihre eigenen Probleme. Sie werden immer unzufrieden sein und sie werden die Schuld dafür nie bei sich selbst suchen, sondern immer bei anderen.  Immer. Bei „denen da oben“ sowie bei „den Ausländern, den Flüchtlinge, den Andersartigen, die nicht so sind wie wir und die hierherkommen und uns alles wegnehmen“.

„…leider werden diese Ängste und Vorurteile von bekannten Politikern in Sachsen und auch speziell im Erzgebirge in den meisten mir bekannten Fällen noch mehr angefeuert als dass diese für Information und Aufklärung sorgen würden.“

„Ist es so schwer, genau das zu sehen? (…) Deswegen könnte man dem Großteil der Leute zumindest eines ganz klar vorwerfen: Ihre Ignoranz.“

„Viele versuchen, vermeintliche Antworten zu bieten. Aber wenn ich ehrlich bin: Ich sehe keine. So wie auch nie zuvor. Und solange die in Sachsen bestehende und etablierte Politik die Zustände nicht erkennen will, solange sie diese Zustände bewusst kleinredet, solange viele im Rechtsextremismus insgeheim kein Problem sehen wollen, solange wird es sehr schwierig.“

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