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Die Phonoliszt-Violina, ein Orchestrion aus der guten, alten Zeit


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Kommt nicht so oft vor, aber manche Beiträge vom Awesomer sind sind dann doch wirklich ‚awesome‘. Diese wunderbare Maschine stammt aus der Zeit, als die Welt noch zu 100% analog war – 1908 gabs noch keine MP3s, noch nicht mal Vinyl, gerade mal das Grammophon war kurz zuvor erst erfunden worden. Trotzdem wollten unsere Urgroßeltern genau wie wir Musik hören und tanzen, dazu mußten Sie halt in Tanzcafes oder Ballsäle pilgern. Und weil Orchester essen und trinken wollen, somit teuer waren, dachten sich die Daniel Düsentriebs dieser Zeit alle möglichen selbstspielenden Musikmachmaschinen aus.

So auch dieses Orchestrion mit integrierten Geigen, die von Carl Hennig konstruierte Phonoliszt-Violina. Sie ist über zwei Meter hoch und enthält ein selbstspielendes Klavier im Unterteil, dazu im Oberteil noch drei Violinen, die mit mechanischen Fingern gespielt und an einen endlosen rotierenden Geigenbogen gedrückt werden. Die Arrangements erhält sie über ein riesiges Lochband zugespielt, mit dem die einzelnen Instrumente gesteuert werden.

Es wird ganz klar Zeit, mal wieder nach Wien zu fahren, denn dort steht ein solches Ding im Technischen Museum. Ist auch sonst eine tolle Stadt. Wem das aber zu weit ist, der kann sich hier noch weiter in den zart besaiteten Steampunk reinkuscheln…Vielleicht war ja früher doch alles besser…

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