Gehe zu…
FacebooktwitterrssFacebooktwitterrss

Die haarige Beweisführung des FBI


Facebooktwittergoogle_plusredditpinteresttumblrFacebooktwittergoogle_plusredditpinteresttumblr

Das US-Justizministerium und das FBI haben offiziell zugegeben, daß ein Team des FBI, bestehend aus forensischen Eliteexperten, zur Beweisführung vor Gericht regelmäßig mikroskopische Haaranalysen ‚frisiert‘ hat. Bislang wurden 268 Verfahren eingehend untersucht und in 95% der Fälle haben 26 der 28 beteiligten Gutachter ihre Ausführungen im Sinne der Anklage formuliert, obwohl die Indizienlage dies nicht rechtfertigte.

32 Angeklagte wurden in diesen Verfahren zum Tode verurteilt, davon starben 14 mittlerweile im Gefägnis oder durch Hinrichtung. Auch wenn wohl häufig andere Beweise vorhanden waren, bleibt die Frage, wieviele Menschen unschuldig da drinnen sitzen, ohne Chance auf Rehabilitierung, weil die Wissenschaft ja bekanntlich nicht lügt.

Die Menschen schon.

„The question now, is how state authorities and the courts will respond to findings that confirm long-suspected problems with subjective, pattern-based forensic techniques — like hair and bite-mark comparisons — that have contributed to wrongful convictions in more than one-quarter of 329 DNA-exoneration cases since 1989.“

via Boingboing, das vollkommen recht hat, wenn es schreibt:

„Remember this the next time the FBI asks for an encryption backdoor and promises not to abuse it.“

Facebooktwittergoogle_plusredditpinteresttumblrFacebooktwittergoogle_plusredditpinteresttumblr

Schlüsselwörter:, , , ,

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

About blue