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Der Herr Kupfer von der Sachsen-CDU und der Machterhalt


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Während Stanislaw Tillich nach dem Clausnitzer Mob als echter Wendehals zur Abwechslung jetzt mal politische Aktivität vortäuschte, durfte sich der Herr Kupfer, seines Zeichens immerhin Fraktionsvorsitzender der CDU Sachsen, über seine Wiederwahl freuen. Ein Mann, der auch mal Klartext spricht:

Sachsens Grüne sprechen von einer „Gewaltspirale“ in Sachsen und fordern ein stärkeres Durchgreifen des Staates. Dazu erklärt Frank Kupfer, der Vorsitzende der CDU-Fraktion des Sächsischen Landtages: „Das ist Unsinn! Es gibt keine pauschale Radikalisierung der Bevölkerung. Die Grünen betreiben politische Panikmache und Angstmacherei.“

Und weil die Probleme mit den Flüchtlingen offenbar größer sind, als die mit den Rechtsextremen, durfte er sich auch dazu gerade eben in der Freien Presse äußern:

„Die Bevölkerung braucht ein Zeichen in der Flüchtlingskrise, dass jetzt Schluss ist. Wir haben unsere Kapazitätsgrenze doch schon fast erreicht.“

Das ist – wie sovieles mehr von ihm und seinen Mitstreitern für Rechts und Ordnung – zwar kompletter Unfug, aber so hat er dem rechten Rand immerhin noch mal schön nach dem Mund geredet. Aber das ist wohl verständlich, denn er ist nicht nur auf dem rechten Auge blind, sondern offenbar sind andere Organe in Mitledenschaft gezogen worden, denn er hat offensichliche Wahrnehmungsprobleme:

„Ich kann die AfD immer noch nicht endgültig einschätzen.“

Wie bitte? Was braucht es denn, damit ein ministrabler Berufspolitiker die AfD ‚einschätzen‘ kann? Anstieg der rechten Gewalttaten? Braunen Mob? Brennende Flüchtlingsheime? Mit applaudierenden Zaungästen?

Aber solange ein AfD-Flüchtlingsheimleiter mal schnell ungestraft die Nazis zu Hilfe holen kann, solange ein Chemnitzer Polizeichef die Opfer zu Tätern deklarieren darf, ist diese Frage sicher nicht einfach zu beantworten, ohne ein gewisses Maß an intellektueller Redlichkeit zu bemühen. Doch das passt wohl alles zum Politikverständnis des Herrn Kupfer, denn anschließend läßt er seine Kümmerhüllen fallen und erläutert die wahren Beweggründe:

Ich will die AfD auch deshalb nicht großwerden lassen, um als Unionspolitiker nicht das gleiche Schicksal zu erleiden wie die Sozialdemokraten durch die Linken.

Genau. Politische Auseinandersetzung? Inhalte? Überzeugungen? Egal, waren alle wohl eh nie so wirklich vorhanden – Hauptsache Machterhalt !!!1!!

Danke für die Aufklärung Herr Kupfer!

 

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